Menschen mit Demenz ins Museum begleiten

Auch wenn ein Mensch an Demenz erkrankt, bedeutet das nicht automatisch, dass seine Lust auf schöne Landschaftsbilder, ägyptische Skulpturen, Musikinstrumente oder historische Münzen geschwunden wäre. Ganz im Gegenteil! Projekte wie die Kunstzeit-Führungen in Münchner Museen machen vor, wie Ausstellungsbesuche für Erkrankte (und ihre Angehörigen) zum gemeinsamen Vergnügen werden können. Dafür ist es nötig, einige Dinge zu beachten und im Vorfeld zu klären – barrierefreie Zugänge, Toiletten, Sitzgelegenheiten usw. Ruth Lobenhofer ist erfahrene Museumspädagogin aus dem Projekt „Kunstzeit“, war Referentin an unserem Fachtag zu „Demenz und Kultur“ und zeigt Ihnen an diesem Vormittag, wie Sie als Freunde, Ehrenamtliche oder Angehörige mit an Demenz erkrankten Menschen auch ohne professionelle Führung eine Kunsterfahrung „mit allen Sinnen“ genießen können und dabei die speziellen Bedürfnisse des Erkrankten im Blick behalten. Sie erhalten viele wertvolle Tipps, üben praxisnahe Situationen und es ist Zeit zum Erfahrungsaustausch und für Ihre Fragen.

  • Zeit: Donnerstag, 10.10.2024, 14.00 – 17.00 Uhr
  • Referentin: Ruth Lobenhofer, Dipl. Soz.Päd, Kunsthistorikerin
  • Ort: Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße 3, 80538 München
  • Gebühren: € 35,- zzgl. € 7,- Eintritt
  • Anmeldung: wohlBEDACHT e.V., Höcherstr. 7, 80999 München, Tel 089/ 8180209-30, Fax 089/ 8180209-31, info@wohlbedacht.de, www.wohlbedacht.de

Während der Veranstaltung können Sie Ihre Angehörigen nach Rücksprache in der Tagesbetreuung RosenGarten bzw. bei wohlBEDACHT zu den üblichen Tagessätzen betreuen lassen.


Foto: Matthias Weniger, Bayerisches Nationalmuseum